UNSER ZUHAUSE - Haasenhomepage 2021

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STAUDTVerbandsgemeinde WirgesWesterwaldkreis







UNSER ZUHAUSE








Lage:
Staudt liegt im südlichen Westerwald, am Rande der Montabaurer Senke und gehört zum so genannten" Kannenbäckerland". Mit einem südlichen Teil breitet sich Staudt auf dem 286 m hohen Hang des Berges "Am Hähnchen" aus, während sich der Ort mit seiner weiteren Fläche in 265 Meter Höhe nach Osten und Westen in einer Ebene ausdehnt. ImNorden liegt das restliche Wohn- und Neubaugebiet auf den Ausläufern des 277 Meter hohen Krambergs. Staudt ist nur jeweils zwei Kilometer von den Städten Montabaur und Wirges, sowie von den überregional wichtigen Verkehrsstraßen B255 und A3 entfernt. Limburg und Koblenz sind per Auto in 20 Minuten, Köln und Frankfurt in einer Stunde zu erreichen. Mit der neuen ICE Trasse und dem Bahnhof in Montabaur sind die Ballungszentren innerhalb einer halben Stunde zu erreichen.

Kleine Ortsgeschichte:
Den Ort Staudt gibt es seit dem Spätmittelalter. Er gehört seit jeher zur Pfarrei Wirges, die ursprünglich eine Tochterpfarrei der Pfarrei Humbach-Montabaur war, sich im Laufe der Zeit aber verselbstständigte. Das Patronatsrecht und der Zehnte (ein Pachtzins) der Pfarrei Wirges wiederum stand dem St. Florinsstift von Koblenz zu. Die erste urkundliche Erwähnung von "Stude" resultiert aus einer Urkunde des Florinstiftes aus dem Jahre 1367. Genauer gesagt ging es dort um die Verpachtung von Korn, Hafer und Hühnern innerhalb des Bannes Montabaur, zu dem auch Staudt zählte. Im Bann Montabaur übte der Erzbischof von Trier die alleinige Gewalt über die Bewohner aus, die Dörfer waren zu Frondiensten verpflichtet, d.h. die Einwohner waren unfrei, zählten als "Güter" und gingen bei Verkauf oder Tausch in den Besitz des neuen Herren über. Der Bann war in einzelne Verwaltungsbezirke aufgeteilt, zusammen mit sechs weiteren Orten bildete Staudt- mindestens ab 1488 - die so genannte "große Zeche", bis im Jahre 1653 eine Neuaufteilung erfolgte.
Von dort an gab es eine Zeche mit Leuterod, Hosten, Ötzingen und Staudt. Dies war kurz nach dem Ende des 30-jährigen Krieges (1618-48), der auch für Staudt nicht ohne Folgen blieb, da die Familienzahl von 18 im Jahr 1605 auf neun 1684 gesunken war. Es ist anzunehmen, dass es bei Kriegsende noch weniger Einwohner gab, da ein Einwohnerverzeichnis von 1678 lediglich sieben Familien auflistet. Vorbeiziehende Heere brachten Schrecken und Armut in den Bann Montabaur, viele Menschen flüchteten, fast zwei Drittel starben!
Vermutlich Ende des 17. Jahrhunderts wurde der Bann Montabaur aufgeteilt und es entstand ein Bann Wirges (ein genaues Datum ist nicht bekannt), dem auch Staudt angehörte. Der Amtsverwalter Hofrat Linz berichtet 1786 folgendes:
"Die Einwohner des Bannes Wirges zeichnen sich merklich aus, sind arbeitsam, mutig (d.h. unternehmungslustig) und doch gelehrig, lieben die Fremde, sind zu Haus bis zum Geiz sparsam und im Wirtshaus zum Prahlen verschwenderisch, können mehr reinlich als unreinlich genannt werden. "
Seit dem Ende des "Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation" im Jahre 1806 bis zum Deutschen Krieg 1866 zählte der Ort (damals auf der Seite Österreichs kämpfend) zum neue gründeten Herzogtum Nassau. Nassau wurde annektiert, Staudt war fortan preußisch und zunächst Teil des Norddeutschen Bundes, später dann des Deutschen Reiches. Zwei Weltkriege hat der Ort und seine Bewohner durchlebt. Bei einem Bombenangriff wurden am 18. März 1944 18 Gebäude völlig zerstört. Aber nicht nur diese Häuser sind längst wieder aufgebaut, es gelang den Wandel von einer landwirtschaftlich zu einer von Industrie und Dienstleistung geprägten Siedlung einzuleiten. Seit dem Ende des "Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation" im Jahre 1806 bis zum Deutschen Krieg 1866 zählte der Ort (damals auf der Seite Österreichs kämpfend) zum neu gegründeten Herzogtum Nassau. Nassau wurde annektiert, Staudt war fortan preußisch und zunächst Teil des Norddeutschen Bundes, später dann des Deutschen Reiches. Zwei Weltkriege hat der Ort und seine Bewohner durchlebt.
Goldene Lage in Mitteldeutschland

Staudt liegt ziemlich genau in der Mitte zwischen Köln und Frankfurt in der Nähe von Koblenz. Direkt hinter dem Beulköpfchen befindet sich der einzige ICE Bahnhof für Rheinland-Pfalz auf der Strecke zwischen Köln und Frankfurt neben der A3. In einem Bereich von 15 km gibt es drei Anschlküsse zur A3 mit zwei McDonald, zwei Burger King und einem Kentucky Fried Chicken. Montabaur ist der Hauptsitz von 1&1. Unsere Lage in der Nähe zu Koblenz hat uns auch den Limes gebracht, der in Hillscheid als Nachbau in unmittelbarer Nähe zum Köppel (541m) besichtigt werden kann. Für eine gute Grundversorgung mit Bier sorgen im Westerwald die Fohrbrauerei u die Westerwaldbrauerei. Wer kostengünstig einkaufen möchte kann im FOC neben dem ICE Bahnhof shoppen gehen.



Sehenswertes:
Den Ortsmittelpunkt prägen die Alte Schule (das heutige "Rathaus") und die Alte Kirche, die sich nach ihrer Renovierung als zwei Schmuckstücke präsentieren. Die Alte Schule wurde im Jahre 1907/08 am gleichen Ort errichtet, an dem sich bereits seit 1753 die erste Schule befand. Der Unterricht wurde zunächst ein-, dann  zweitklassig abgehalten und ist zu Beginn der 70'er Jahre gänzlich  eingestellt worden.
Das Gebäude wurde komplett umgestaltet und bietet  heute vielseitige Nutzungsmöglichkeiten. Im Haus befinden sich ein  Sitzungsraum und das Arbeitszimmer des Bürgermeisters, sowie ein großer  Saal für Feierlichkeiten und ein Partykeller. Die Alte Schule, nun in ein modernes Gemeinschaftszentrum umgewandelt, wird zur Gruppenarbeit und vielen Feiern sehr rege genutzt.

Alte Kirche
wurde im Jahre 1865 auf dem Platz neben der Schule errichtet. Sie war ursprünglich nur eine kleine Kapelle und erhielt ihre heutige Form erst nach dem Umbau im Jahre 1922. Doch die Kirche bot der wachsenden Gemeinde Staudt zusehends weniger Platz, so dass ein Neubau notwendig wurde. Die alte Kirche wurde 1959 entweiht und diente bis zum Erwerb durch die Gemeinde Mitte der 80'er Jahre einer Genossenschaftsbank als Lagerraum. Das Landesamt für Denkmalpflege stellte das ehemalige Gotteshaus 1985 unter ständigen Denkmalschutz, wogegen die Ortsgemeinde Protest einlegte. Das Dorf war gespalten in Befürworter und Gegner. Nach jahrelangem Rechtsstreit wurde die Alte Kirche doch unter Denkmalschutz gestellt und strahlt nach ihrer Renovierung im Jahre 1990 nun wieder im alten Glanz. Nach dem Umbau und der Umgestaltung der alten Schule kann das Gebäude in Verbindung mit der alten Kapelle zukünftig als Ausstellung- und Veranstaltungsraum genutzt werden.

Außer den beiden "Wahrzeichen" im Ortskern hat Staudt noch weiteres zu bieten, so beispielsweise seinen herrlich gelegenen Birkensportplatz an dem die Gemeinde 1990 ein modernes, großzügiges Sportlerheim errichtet hat, dass auch für Privatfeiern genutzt wird. Direkt daneben befinden sich die drei Tennisplätze und das Clubhaus des TC Staudt. Der Kindergarten am Kirmesplatz wurde 1994 eingeweiht. Hier werden momentan zwei Kindergruppen bei bester Ausstattung betreut. Von nah und fern unübersehbar ist die neue Kirche von Staudt, die 1958 erbaut und ein Jahr später eingeweiht wurde. Der 1995 neu gestaltete Vorplatz am Eingang der Kirchstraße bietet genug Platz  zum gemütlichen Plausch nach dem Gottesdienst. Der Erbsengarten ist eine ehemalige Tongrube, die Ende der 70'er Jahre als Freizeitanlage umgestaltet wurde. Er bietet nun Gelegenheit zum Sport, Spielen und Grillen und bietet einen schönen Rahmen für größere Veranstaltungen.

 





 

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WAB - Westerwälder Abfallwirtschaftbetrieb



Im Westerwaldkreis mit ca. 200.000 Einwohnern, einer Fläche von ca. 1.000 km² sowie 192 Ortsgemeinden bzw. Städten organisiert und betreibt seit 1972 der Westerwaldkreis Abfallwirtschafts Betrieb (WAB) als kommunaler Eigenbetrieb des Kreises die Abfallwirtschaft im Kreisgebiet. Einen Teil der dazugehörigen Aufgaben führen Fremdunternehmen aus; einen Großteil der Aufgaben übernimmt der WAB selbst (s. Aufgabenteilung ) Mit einer Verwertungsquote von über 99 % setzt der Westerwaldkreis ein innovatives Abfallwirtschaftskonzept um, in dem u. a. für die Restabfallentsorgung die zukunftsweisende Behandlungstechnik der Trockenstabilatanlage in Rennerod eine entscheidende Rolle spielt. Darüber hinaus steht die separate Getrennterfassung von sonstigen Abfallarten im Fokus. Für viele Abfallarten wird das im Holsystem umgesetzt. Neben dem Restabfall zum Beispiel auch für Papierabfall, Bioabfall, lizensierte Leichtverpackungen, Wertstoffschrott, Elektroaltgeräte, Sperrabfall und Grünabfall. Wegen der damit verbundenen haushaltsnahen Erfassung führt das einerseits zu hohen Sammlungsquoten und ermöglicht andererseits wegen der homogenen Sammlungsqualitäten den hohen Verwertungsanteil. Entscheidend für den Erfolg sind jedoch die Mitarbeiter des Betriebes, die das Abfallwirtschaftskonzept in der Praxis umsetzen. Dafür hat der WAB ein eigenes Team von mittlerweile ca. 165 Mitarbeitern, wovon ca. 110 Beschäftigte im Fuhrparkbereich und auf den Deponien eingesetzt sind. Die übrigen Mitarbeiter sind in der Verwaltung des WAB tätig. Der Fuhrpark des WAB umfasst ca. 46 Großsammelfahrzeuge, die an ca. 257 Tagen/Jahr im Einsatz sind, um für die Bürger des Westerwaldkreises eine ordnungsgemäße Abfallentsorgung kostengünstig zu gewährleisten. Hierzu zählen über 3 Millionen Behälterentleerungen pro Jahr und etwa die gleiche Anzahl an eingesammelten Gelben Säcken. Die Containerfahrzeuge entleeren zusätzlich jährlich ca. 50.000 Container in den Größen 1,1 bzw. 0,77 cbm.
Abfuhrtermine Westerwaldkreis:
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